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Newsletter unterhaus 27.11. bis 03.12.2017


MO 27. – MI 29.11.
Sven Hieronymus
Das Beste vom Rocker
Nur das Beste
 
Der Rocker ist 50!!!! Uiiih! Das wird heiter!
Zeit zurückzublicken. Wie alles anfing vor 12 Jahren. Er will nur lesen. Eine Zeitungsente macht ihn zum Comedian. Mit Erfolg.
Was hat er erzählt in "Ich geh nimmer nuff!", "Ich werd depp!", "Nicht gucken – nur anfassen!" und "Rocker vom Hocker"? Seine Kinder waren klein, die Ehe 'jung', er war genau so hübsch wie heute.......
Und doch hat sich vieles verändert.  Kennt man noch alle Geschichten? Wissen Sie, warum Hunde nicht in eine Metzgerei dürfen? Wie war's, als der erste Knabe an der Haustür klingelte, um seine Tochter zu daten? Erinnern Sie sich das Eselchen, oder was er am Lagerfeuer und auf den Elternstammtischen erlebt hat?
Nein!
Um aber den goldisch Meenzer Bub, blondiert, extrovertiert, Riesenklappe, Sänger von "Se Bummtschacks", schräger AZ-Kolumnist, schriller Fastnachts-Moderator, eloquenter Komiker, Rocker vom Hocker von RPR1, ab Mai diesen Jahres mit eigener wöchentlicher Late-Night-Show, immer donnerstags von 22:00 – 0:00 Uhr, wackerer 05er-Profi-Fan (die letzte Saison hat ihn seine letzten Nerven gekostet) – kurz Sven Hieronymus und sein Leben besser verstehen und den Inhalten seines neuen Solos 2018 besser folgen zu können, ist "Das Beste vom Rocker" nachgerade Pflicht!

 
DI 28. & MI 29.11.
TBC
Totales Bamberger Cabaret
Aller Unfug ist schwer!
Neues Kabarett-Programm
 
Guter Unfug hat einen Namen: TBC! Während blutige Amateure wie Markus Söder, Sigmar Gabriel... oder die AfD jede Menge billigen Unfug produzieren, kommt beim Totalen Bamberger Cabaret nur geprüfter Qualitätsquatsch auf die Bühne.
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus fränkischer Coolness und weltoffenem Galgenhumor zünden die Zwerchfellschmeichler von TBC ein Feuerwerk des gepflegten Unfugs und helfen damit ihrem Publikum, über sich selbst und den weltweiten Wahnsinn zu lachen.
Als Retter des Abend-, Morgen- und Nachmittaglandes verbreiten drei Spaßprediger, Georg Koeniger, Michael A. Tomis und Florian Hoffmann, die Lehren des einzig wahren Unfugs: Sie besorgen es besorgten Bürgern, erklären das Schäufele zum Weltkulturerbe oder treten Despoten wie Erdoğan, Seehofer und Heidi Klum mal kräftig in die Hintern, anstatt in selbige zu kriechen.
Deswegen: Vertrauen Sie bei Blödsinn nicht auf irgendwen – vertrauen Sie auf die Unfug-Profis von TBC! Denn – wie steht schon in der Bibel: Wer Unfug sät, wird Beifallsstürme ernten.

 
DO 30.11. – SA 2.12.
Thomas Freitag
Europa – der Kreisverkehr und ein Todesfall
Das aktualisierte Kabarett-Solo
 
Europa – was ein erstaunlicher Erdteil! Ein Kontinent, der die Philosophie erfunden, moderne Wissenschaften entwickelt, die Menschenrechte formuliert hat... und es heute schafft, auf 3000 Seiten zu postulieren, wie viel Wasser maximal durch einen Duschkopf fließen darf. Europa ist eine große Idee. Die Idee eines Hauses, in dem – rechtlich noch! – 28 Nationen zusammenleben und -arbeiten. Wobei jeder, der mal versucht hat, in einer WG mit nur 3 Leuten einen Spülplan zu entwickeln, ahnt: Das wird sauschwer!
Europa steht nicht gut da momentan. Thomas Freitag wirft deshalb einen scharfen, satirischen, klugen, dabei sehr witzigen Blick auf Europa und schlüpft dazu in die Rolle des EU-Bürokraten Peter Rübenbauer, zuständig für die Entwicklung aller europäischen Kreisverkehre – bis zum "worst case": Rübenbauer verunglückt (im Kreisverkehr) und findet sich wieder an der Grenze zwischen Leben und Tod, Himmel und Hölle, zwischen dem ewigen Licht und einer EU-Energiesparlampe. Und stellt sich die große Frage: Habe ich wirklich für Europa gekämpft? Für dieses seltsame Gebilde, das uns Skipisten in Dänemark, Schwarzwälder Schinken aus Lettland und zwei Millionen Kreisverkehre beschert hat? Aber eben auch 70 Jahre Frieden und Wohlstand.
Ein genialer Thomas Freitag seziert, spielt perfekt diverse Rollen, vom protestantischen Attentäter aus Schwaben, auf den im Himmel 36 Sozialpädagoginnen mit Doppelnamen warten oder Herrn Drempel aus Holland, Erfinder der Fahrbahnschwellen, der für Entschleunigung wirbt... bis zu Göttervater Zeus, jetzt 450-€-Jobber in der Taverne "Poseidon", schlägt den Bogen von der Antike bis heute, von der Hochkultur zur Politik, von Gott bis in die Welt. Und kommt den großen Wahrheiten damit ziemlich nahe. Ein himmlischer Abend für Europäer, die glauben, daß Europa vielleicht doch mehr ist als ESC und Champions League.

 
DO 30.11.
Markus Barth
Sagt wer?
Aktuelles Stand-up-Solo
 
Lustig und schlau – muß kein Widerspruch sein!
Markus Barth denkt nun mal gerne nach. Und so macht er in seinem Stand-up-Solo das, was er am besten kann: liebgewonnene Überzeugungen vom Sockel hauen, Vorurteilen und aktuellen Trends gutgelaunt an den Kragen gehen und originell gegen den Strich bürsten und reihenweise Ausrufe- durch Fragezeichen ersetzen. Schnell, aktuell, frech, intellektuell.
Macht noch mehr Konsum mein Leben schöner oder nur voller? Muß ich zu jedem Thema eine Meinung haben, und wenn ja, wie schnell? Wenn Computer uns wirklich die Arbeit abnehmen, warum machen wir dann nicht schon mittags Feierabend? Und wenn ich mit meiner Augencreme abrutsche, kann ich dann mit den Ohren blinzeln?
So pflügt der Bamberger aus Köln, übrigens Texter für diverse TV-Formate, u.a. der "ZDF heute-show", Autor zahlreicher Bücher wie "Der Genitiv ist dem Streber sein Sex" oder "Mettwurst ist kein Smoothie", fröhlich durch sein und unser Leben und macht ganz schnell klar: Nichts bringt die Welterklärer und Meinungströter so nachhaltig aus der Fassung wie ein gut gelaunter Zweifler. "Sagt wer?"

 
FR 1. & SA 2.12.
Nektarios Vlachopoulos
Niemand weiß, wie man mich schreibt!
Das 1. Solo
 
"Niemand weiß, wie man mich schreibt!" Das 1. Solo von Nektarios Vlachopoulos, gewitzt-gewiefter SlamPoet und Humorist, 'gelernter' "Deutschlehrer mit griechischem Integrationshintergrund".
"Ein Artikulations-Akrobat, schnell, superschnell, jeden Augenblick überraschend, absurd, intelligent, komisch, ein Sprachkünstler mit Haltung in diesen scheinbar so unübersichtlichen Zeiten. So einer auf der Bühne ist für die Schule ein Verlust, für das Kabarett in diesem Land eine Entdeckung..." formuliert Klaus Weinzierl in seiner Laudatio für den Gewinner des "Kabarett Kaktus 2016".
In "Niemand weiß, wie man mich schreibt!" verquirlt nun Nektarios das Beste aus acht Jahren Bühnenerfahrung mit vergnüglichen Alltagsgeschichten, pointierten Improvisationen und gesalzener Gesellschaftskritik. Eins steht fest: Danach wissen alle, wie man ihn schreibt!

 
Vertrixt nochmal!
Witziges Zauberspektakel
von und mit Frieder Fizz
für Kids von 4 – 10
und ihre Eltern
 
"Zauberzeit":
SO 3.12. / 11 Uhr
 
Vertrixt nochmal! Die Kunststücke, die Frieder Fizz mit seinen Zauberlehrlingen aus dem Publikum macht, sind total verflixt. Knoten im Zauberseil zum Beispiel. Die wollen nicht erscheinen. Aber auch nicht verschwinden! Dafür wechseln sie die Farbe, wandern lustig zwischen Tüchern hin und her oder landen sogar im Zauberstab!
Und die geplante magische Erscheinung im Zauberhut? Nix zu sehen!
Zum Glück gibt's ja Omas Pudelmütze. Obwohl: Was mit der alles passiert, ist so echt nicht geplant.
Typisch Frieder!
Und seine Zauberuhr wird natürlich immer dann unsichtbar, wenn alle wissen wollen, ob noch genug Zauberzeit ist...
Vertrixt nochmal! Viele der lustigen Zauberspäße finden nur deshalb ihr erfolgreiches, wenn auch unerwartetes Ende, weil alle Kinder kräftig mithelfen. Und immer sind Zaubersprüche, Zauberstäbe und Zaubersalz, die alle fleißigen Zauber-Assistenten gemeinsam aus der Luft schnappen, die Rettung für so manch ausweglose Situation.
Dafür zaubert Frieder – "Simsalabim!" – dann für jedes Kind eine Zauberurkunde, die alle mit nach Hause nehmen dürfen.



 
 
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