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Newsletter unterhaus 18.12. bis 31.12.2017


DI 19. – DO 21.12.

Lars Reichow

LUST
Neues Programm
 
Vielleicht gibt es doch Wichtigeres im Leben, als alles immer nur richtig zu machen. Die LUST geht auf Tournee. Die Begeisterung fährt mit und hilft beim Aufbauen. Das Risiko hat zugesagt. Die Hoffnung verkauft die Tickets. Die Lüge kommt auch. Die Vernunft hat reserviert. Die Wahrheit kümmert sich um die Technik. Die Liebe hat noch zu tun, will aber im zweiten Teil mit dem Wahnsinn dazustoßen. Schönheit und Anmut sitzen in der ersten Reihe. Und die Reue hilft beim Aufräumen.
Es wird Zeit für ein paar vergnügte Einsichten. Rein ins Theater, raus aus den Schuldgefühlen! Einfach mal den Bauch auf den Kopf setzen und sich total postfaktisch amüsieren. Im Kabarett geht das. Hoch lebe die Demokratie und die Bühnenkante.
Nach seinem gefeierten Programm "Freiheit!" schlägt "der Klaviator" lustvoll ein neues Kapitel auf. Lust auf Wahrheit. Lust auf Musik. Lust auf Menschen mit offenen, lachenden Augen. Reichows Gespür für Schnee.
LUST ist wild und dramatisch, komisch, natürlich auch lustig – mit Kicher-Garantie!
Reichows LUST – ein Sturm der Gefühle. Nur echt mit dem Flügel der Leidenschaft.
 
Noch wenige Rückläufer verfügbar!

 
SA 19.12.
Lizzy Aumeier
Ja ich will!
Kontrabass. Klassik. Kabarett.
 
Ja ich will! Heimtückische Grippeviren jedoch wollten nicht, daß Lizzy in der letzten Saison im unterhaus auftritt.
Jetzt aber!!!
Und los! Es lohnt nicht mehr!
Geld zu sparen. Kinder in die Welt zu setzen.
Gar zu heiraten: die aktuellen Scheidungs-Statistiken füllen Bände.
Nur eine sagt trotzig – "Ja ich will!" Lizzy Aumeier, kernige Kabarettgranate, schrill-schräge Anti-Diva, stimmgewaltige "Barbie-Fehlpressung" aus der Oberpfalz, großartige Kontrabassistin, entführt Sie deshalb in Ihre bizarre Gedankenwelt und nimmt Sie mit auf ihre turbulente Reise durch das Wirrwarr der Gefühle, von der ersten Verliebtheit, den  Männerträumen, Sex und Macht bis hin zum 'lustigen' Witwentum, gespickt mit Selbstironie, Spontanität, Hinterfotzigkeit, Schlagfertigkeit und Witz.
Begleitet von Svetlana Klimova an Klavier und Violine werden diverse musikalische Flirtversuche zelebriert! Vorsicht! Wer weit vorne sitzt... ist Teil von Lizzys frech-frivoler Tour de Force. "Ja ich will!" Lohnt sich!!!

  
MI 20. & DO 21.12.
 
Michael Frowin & Dietmar Loeffler
Halleluja, Angela!
Der Kanzlerchauffeur feiert Weihnachten
 
Halleluja! Na klar! Ausgerechnet er, Frowin, gewitzter Kanzlerchauffeur, immer hautnah dran, soll die Weihnachtsfeier im Kanzleramt organisieren. Kein Pappenstiel. Da sind diverse diplomatische Hürden zu nehmen. Wer muß heuer mit Schäuble wichteln, wo doch jeder weiß, daß er dann nix kriegt? Wie kann er verhindern, daß die Nahles zur Feier des Tages wieder – "Widdewiddewitt" – singt? Gibt es für Seehofer eine Weißwurst-Obergrenze? Vor allem: Kriegt die von der Leyen wenigstens jetzt einen Hubschrauber geschenkt, der fliegt?
Natürlich soll er der Kanzlerin auch die schwerwiegenden Entscheidungen abnehmen: Bekommt Frank-Walter Krawatte oder Socken? Welcher Blazer paßt farblich zum Baumschmuck?
Und weil das alles nicht reicht, muß Frowin (Kabarettist, Schauspieler, Musicalsänger, Autor, Regisseur, TV-bekannt aus "Kanzleramt Pforte D" / MDR) auch noch mit dem Loeffler (Schauspieler, Autor, Regisseur) zurechtkommen, Merkels Lieblingspianist, der für mehr Emotionen im postfaktischen Ambiente sorgen soll – und lustvoll mit vielen höchst schrägen Programmvorschlägen aufwartet. Das satirische Feuerwerk aus Jahresrückblick und Weihnachtskabarett beginnt – krachkomisch, dabei hochmusikalisch. Na dann: "Halleluja, Angela!"

 
FR 22. & SA 23.12.
 
Deutscher Kleinkunstpreis 2007
Andreas Rebers
Weihnachten mit Onkel Andi!
Kabarett
 
Lustig, lustig, traleralera! Wir leben in einer Zeit, in der für viele junge Menschen Halloween und Silvester die wichtigsten christlichen Feiertage sind. In der Weihnachtszeit gibt es aber die besseren Sendungen im TV, "Advent mit Florian Silbereisen", "Der kleine Lord", den Bundespräsidenten und "Stirb langsam"; wenn der allerdings Karfreitag gezeigt wird, kommt am Heiligen Abend Arnie's "Terminator". Alles in allem ist der Fernseher gut aufgestellt und die Sendezeit steht jedem Bürger zur Verfügung.
Doch Fernsehen ist nicht alles. Deshalb kommen Onkel Andi und seine "Strapsmaus", um mit Euch Weihnachten zu feiern. Und er kommt nicht allein. Er bringt viele Freunde mit. Den niedersächsischen Fliesenleger, Frau Flüchtling aus Syrien, Sabine Hammer – geschiedene Sichel, Paddy O'Shonassey aus Irland und jede Menge Clowns, die uns das Leben schwer machen wollen.
Aber wir wollen auch selbstgeschriebene Weihnachtslieder schmettern, uns an "Die Kunst der Fuge" von J.S. Bach erinnern und gute Fragen stellen: Warum gibt es im Christentum nur Bescherung und keine Beschneidung? Stimmt es, daß Salafisten in Deutschland Weihnachtsgeld bekommen und es sogar annehmen, ohne, daß sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen? Was wollen die Deutschen an den Feiertagen wirklich?
Weihnachten ist das Fest der Liebe, zugleich der Showdown für Junggesellen und Kleinfamilien, die sich in der Welt des Luxus-Konsums nicht mehr zurechtfinden. Hier hilft oft nur ein gut gemachter Exorzismus! Genau der wird an diesem Abend stattfinden. Glück auf, Glück auf – der Sniper kommt. Und das alles im Director's Cut. Ihr seht, das werden zwei super Abende. Laßt uns froh uns munter sein, Ihr Kinderlein, kommet zuhauf, denn ab 22.12. ist die Herberge auf. Euer Onkel Andi

 
FR 22.12.
 
Josef Brustmann
GANS WEIHNACHTLICH
ganz schön volksfreches Weihnachtsprogramm
 
"Bairisch Diatonischer Jodel-Wahnsinn" und "MonacoBagage" – war einmal. Er kann auch alleine. Und so kurz vor seinem Geburtstag ist jedes Jahr ja noch das Fest der Liebe. Dann wird's dem Josef immer "Gans weihnachtlich!" und er stürzt sich nonchalant in das hektische Treiben des Lametta-Luxus'. Mit gemütlichen bis unbequemen Liedern, Texten und schrägen Gstanzln, literarisch, spöttisch, abgründig, hinterfotzig, subversiv, politisch, philosophisch, mit bairisch-bärbeißigem Witz, Aberwitz, absurder Klugheit, einem halben Dutzend skurriler Instrumente und betörendem Gesang.
Wenn's aber sein muß, vergreift sich der Volksfreche ganz feierlich an Blues, Rap und Rock oder entschwebt in die Gefilde klassischer Musik. Josef Brustmann ist nämlich nicht nur ein fröhlich wadenbeißender Musik-Kabarettist, sondern auch desertierter Musiklehrer (Tuba, Gitarre, Cello, Zither). Merke: Heut und morgen, Kinder, wird's das geben!!!

 
„ZWISCHEN DEN JAHREN“ sind wir auch für die da!
 
Unser Vorverkauf hat vom 27.12. bis 29.12.2017 für sie geöffnet.
 
Wir wünschen ihnen allen ein besinnliches Fest und ruhige Feiertage.
 
Ihre unterhäusler
 

 
DO 28. & FR 29. & SA 30.12. / 20 Uhr
SO 31.12. & SO 7.1. / 15 Uhr
MO 8.1. / 20 Uhr
 
Keine Fastnacht ohne!
Der Klassiker! Längst Kult!!!
 
Feucht & Fröhlich e.V.
Musical von Frank Golischewski
 
"Ihr heiligen Dankwart Feucht und Ernst Fröhlich, helft!" Heinz, Hermann und Fritz in Panik! Keine Kredite mehr. Nach 125 Jahren "Feucht & Fröhlich e.V.": Ihr geliebter Fastnacht-Verein ist pleite! Jetzt heißt's – Handeln! Die zündende Idee muß her. Wenigstens ein klitzekleines Plänchen!
Kann man Ortrud, resolute Unterwäsche-Fabrikantin und Hermanns gewichtige Götter-Gattin, noch mal (heimlich) anzapfen? Für eine Super-Sitzung, die alle Narren vor Begeisterung aus der Bütt haut?
Doch da haben die Herren Präsidenten die Rechnung ohne ihre besseren Hälften gemacht. Die haben längst Lunte gerochen – und schmieden ihre eigenen Rettungs-Aktionen...
3-2-1-Mainz: Ein turbulentes Spektakel beginnt, mit spritzigen Dialogen, fetzigen Songs wie den "Mombach-Mambo" oder den "Rheingau-Rock", mit Ehekrach und Liebesglück, HipHop und Helau, Poesie, Prunk, Punk, Pointen... und garantiert vielen Überraschungen.
 
Es spielt die Crème de la Crème:
 
Luise Karl: Ulrike Neradt
Heinz Karl: Nick Benjamin
Ortrud Waal: Hildegard Bachmann
Hermann Waal: Norbert Roth
Elfriede Schnitt: Margit Sponheimer
Fritz Blum: Heinz Meller
 
Band: Christian Seisel (musikalische Leitung), Karl Koch, Reinhold Uhl
Buch, Musik, Regie: Frank Golischewski
 
"Wunderbare Dialoge, glänzend aufgelegte Schauspieler und Musiker – das erste Mainzer Musical hat die Feuertaufe blendend bestanden."
(Allgemeine Zeitung Mainz)

 
DO 28. – SA 30.12.
 
Alice Hoffmann
Zeichen der Zeit
Das aktuelle Kabarett-Programm
 
Die Welt schaut ins Saarland. Direkt in das Wohnzimmer einer patent-gewieften, begriffsstutzig-schlauen, naiv-klugen, provinziellen Dame von Format im besten Alter mit altbacken-antiquierter Kassengestellbrille und gewagtem Kittelschürzen-New-Look-Blusenkleid.
Doch von gemütlicher Kaffeekränzchen-Atmosphäre keine Spur. Ihre Gedanken laufen Amok, sie ventiliert – die "Zeichen der Zeit". Falten, Pfunde, Flüchtlinge.
Gelingt das Miteinander der Kulturen? Passen Sahnetorte, Burka und Demokratie zusammen in das Deutsche Haus? Oder wird der Raum dringend gebraucht für unser ureigenes Kulturgut, Pizza, Maggi und Rassismus? Was wird aus dem Saarland, wenn Bayern die Grenzen zumacht?
Die brillante Schauspielerin Alice Hoffmann, Kult als "Hilde" (Dudenhöffers "Familie Heinz Becker"), geliebt als "Vanessa Backes" und "Gerda" (& Walter), zu sehen in TV-Formaten wie "Schreinerei Fleischmann" (SWR), "Spätschicht" (SWR) oder "Tatort Saarbrücken", zeichnet subtil ihr Frauenportrait, heiter, vergnüglich, aber auch wohldosiert nachdenklich, politisch, kommt von Diäten, Fitness-Übungen für Hausfrauen mit Teigroller über den Bauchtanz am Bügelbrett und dem modernen Terrorismus – oder etwa Tourismus – spielend leicht zum Frauenrecht im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts und im konservativen Islam... bis hin zur Burka für alle. Denn die Welt ist <auch> im Saarland...
 
 



 
 
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