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Newsletter unterhaus 14.05. bis 20.05.2018


DI 15. & MI 16.5.

Dagmar Schönleber
RESPEKT von, für und mit Dagmar Schönleber
Neues Kabarett-Solo
 
Alle fordern ihn; niemand hat ihn zu verschenken; angeblich ist er nicht käuflich: Respekt. Aber wer hat ihn wirklich verdient? Was, wenn die Oma, der man in der Bahn den Sitzplatz anbietet, ein Nazi ist? Wie reagieren, wenn Eltern beim Fußballturnier den Schiri verprügeln, weil der eigene Sohn gefoult hat? Und reicht nicht manchmal eine gute Mischung aus Toleranz und Ignorieren?
Getrieben vom Wunsch nach Ordnung und Revolution zeigt Dagmar Schönleber, studierte Sozialarbeiterin, kesse Exil-Kölnerin aus Ostwestfalen, die Frau, die sich an die ganz großen Themen wagt, an denen der Einzelne oft scheitert, daß die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern vom klaren Kopf.
In einer Zeit, in der Trolle immer realer, die Politiker immer ungeheuerlicher werden, macht sie sich auf die Suche nach den Anfängen des richtigen Umgangs und blickt auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander.
Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast. Dabei gilt wie immer: Die Lebensweisheiten sind frei, während die Gitarre Akkordarbeit leistet. Respekt!

 
DI 15. & MI 16.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 2018
Torsten Sträter
Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein!
Das aktuelle Solo
 
Schriftsteller. Kolumnist. Kabarettist. Slam-Poet. Vorleser. Der Sträter. Sie wissen schon. Mütze. "Männerhaushalt". Ruhrpott-Idiom. Die personifizierte Coolness. Dabei super-sympathisch. Und doch kess, ironisch, frech, lässig-liebreizend, herzlich, mit schelmischem Witz, betörendem Charme. Ausgezeichnet! eben. So oder so oder mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2018: "In seinen Texten, die aus Alltagsbeobachtungen entstehen, erschließt er bislang unerforschte Phänomene. Unter seiner dunklen Wollmütze haben vordergründig komische und ungeahnt abgründige Gedanken Platz." (aus der Jury-Begründung)
Stimmt. Seine absurd-authentisch-fiktiven Geschichten begeistern. Diesmal geht's um alles: die Macht der Entspannung, Omma & Oppa, Erziehung, Nußnougatcreme, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik... und um den Vater des Gedanken. Er heißt Günter. Und es geht um die Zeit! Was sie macht, wie sie funktioniert, wonach sie riecht, ob man sie umtauschen kann...
Ein Abend in feinstem Deutsch, eine große Tüte Pointen sonor runtergebrummt – dazu, dazwischen, obendrüber: Nummern, die man jetzt mal nicht von YouTube oder aus dem TV kennt. Knuspriges Material, dampfend frisch. Brillant. Bleibt immer noch die Frage: Hat er "in echt" das Tattoo "Achtung! Kein Trinkwasser!" oberhalb seines ...

 
FR 18.5.
Deutscher Kleinkunstpreis 2003
Nessi Tausendschön
Die wunderbare Welt der Amnesie
Skurril-poetisches MusikTheaterKabarett
 
William Mackenzie (git)
 
"Ich mache immer ein Vorher-Nachher-Foto; machen Sie mal ein hübsches Gesicht", befiehlt Frau Tausendschön (nomen est omen) und entführt ihr Publikum in "Die wunderbare Welt der Amnesie", zelebriert ihr ekstatisches Programm rund um das Thema "Vergessen", um die Menschen zu entzücken, sich an ihnen zu reiben, ihnen gepfefferte Texte um die Ohren zu knallen und wunderbare Songs überzustülpen, mit denen Sie nicht gerechnet haben. Musik, Parodie, Kabarett, Comedy, großes Mini-Theater und kalkuliertes Ungeschick.
Typisch Nessi, herzerfrischende Wutbürgerin, charismatische Chanteuse von beispielloser Anmut, Spezialistin für bodenständige Zerknirschungslyrik und Trauergesänge, als Kabarettistin eine Zunge wie eine Florett, als Sängerin mal Operndiva, mal Rockröhre, mit einem Organ, das tremolierend jede Amsel in den Schatten stellt. Gleich in medias res: Die höchste Stufe des Lachens ist erreicht, wenn man über Dinge lacht, die eigentlich zum Heulen sind. AfD, IS, Terror, Krieg, Trump, Verstopfung, Massenbeschneidungen, Zukunftsängste... Licht- und Liedmangel...
Eins ist sicher: Sie werden lachen! Über die entwaffnende Russin Ludmilla Semipalatinskaja und ihre bizarren Erfahrungen mit den Deutschen, über eigenartiges Liedgut, Gabi Pawelka, über Personen, die man unbedingt vergessen möchte... "Fahr zur Hölle!"
Das ist Nessi, sanft wie ein Engel, kratzig wie eine Stahlbürste, freche Göre oder laszive Femme fatale. Und das ist skurril-poetisches MusikTheaterKabarett, akrobatische Tanzeinlagen incl. Ein Königreich für eine Gitarre! Denn mit dem kanadischen Gitarristen und Komiker William Mackenzie hat Madame Tausendschön einen kongenialen Partner gefunden. Unvergeßlich!!!

 
 
Der Vorverkauf für 2/2018 hat begonnen!
Weihnachten rückt näher



 
 
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