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Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 1996/97
in der Sparte Kabarett erhält
Andreas Giebel
Die Jury zeichnet damit einen Kabarettisten aus, dem es -
insbesondere in seinem Programm "Alpenvirus" - gelingt, durch
beeindruckende Authentizität anscheinend normale wie verquere
Typen und deren Innenleben zu skizzieren.
Wie ein Bergführer nimmt er sein Publikum mit auf eine Wanderung
durch Gedanken- und Lebenswelten, deren Abgründe zunehmend zum
vertrauten Terrain werden.
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 1996
in der Sparte Chanson / Lied erhält
Cora Frost
Die Jury zeichnet damit eine Künstlerin aus, die, vom Chanson
herkommend, charmant und ungeniert, mutig und übermütig dem Genre
überraschend neue Möglichkeiten eröffnet.
Immer wieder gelingt es ihr, das Publikum in die Risikogruppe des
Abends zu verwandeln. Sie geht zwar nicht aus Prinzip über
Leichen - manchmal läßt sie allerdings leicht Verletzte zurück.
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 1996
in der Sparte Kleinkunst erhält
Lars Reichow
Damit zeichnet die Jury einen Entertainer aus, der das
Abenteuerliche und Märchenhafte des Gewöhnlichen auf
Schreibmaschine und Klavier abtastet.
Klug und naiv, melancholisch und heiter steigert er seine
Geschichten von verspielter Ironie zum kabarettistischen
Fortissimo.
Den Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 1996 erhält das
Bader-Ehnert-Kommando
Die Jury zeichnet damit die beiden Schauspieler Kristian Bader und
Michael Ehnert für ihre Angriffslust aus, die blühende deutsche
Spaßlandschaft zu untergraben.
Mit darstellerischer Wucht und polemisch-satirischen Wortgefechten pflanzen sie den Stachel des unartigen Denkens. |
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