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Die Preisträger 2003
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2003
in der Sparte
Kabarett erhält

Arnulf Rating.
Damit zeichnet die Jury einen satirischen Komiker aus, der als Vertreter für Meinungen Worte wirbeln und Pointen prasseln lässt:
Hochgeschwindigkeitskabarett von heute, aber im Ton wie auf dem Rummelplatz der Sponti-Clowns von damals. Der Mitbegründer der „Drei Tornados“ hat mit dem erfrischenden Anarchismus aus den siebziger Jahren im neuen Jahrtausend künstlerischen Mehrwert geschaffen. So nimmt er die eigene Generation ins Visier, ohne sie zu verraten und bleibt sich treu, weil er sich ändert.



Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2003
in der Sparte
Chanson/Lied/Musik erhält

Nessi Tausendschön.
Damit zeichnet die Jury eine Künstlerin aus, deren stimmliches Volumen mit spielerischem Können korrespondiert. Sie beherrscht die Kunst, mit Publikumserwartungen zu jonglieren, sich chamäleonartig zu verwandeln und sich dabei selbst zur Zielscheibe satirischer Brechungen zu machen. – Ein Energiebündel, das mit weiblichem Raffinement provoziert und irritiert.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2003
in der Sparte
Kleinkunst erhält

Robert Gernhardt.
Damit zeichnet die Jury einen lyrischen Satiriker und poetischen Karikaturisten aus, der als einer der Mitbegründer der „Neuen Frankfurter Schule“ über deren Sprachrohre „Pardon“ und später „Titanic“ die komische Kunst der letzten Jahrzehnte wesentlich geprägt hat. Gerhardts humoristische, aber doch präzise kritische Auslassungen zur Dichtung anderer sind selbst Literatur, seine öffentlichen Lesungen dagegen echte Publikumsmagneten.


Den
Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2003 erhält

Severin Groebner.
Damit zeichnet die Jury einen Wiener Künstler aus, der es virtuos versteht, seine geistreichen Irrwitzigkeiten und intelligenten Hirngespinste zu vielfältig schillernden, überraschungsreichen Kabarett-Kunstwerken zu verdichten. Groebner ist Komiker, Satiriker, Sänger und Schauspieler. Ein markanter Strich in der Kabarett-Landschaft, der mit zügelloser Phantasie abseits ausgetretener Pfade hochwertige Späße erntet.




Carl-Friedrich Krüger
Vorsitzender der Jury