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Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2004
in der Sparte
Kabarett erhält
Frank-Markus Barwasser.
Damit zeichnet die Jury einen Kabarettisten aus, der mit seinen Kunstfiguren die globalisierte Welt- mit der Provinzialität der Gastwirtschaft verbindet. In seiner satirischen Dreifaltigkeit von Erwin Pelzig, Dr. Göbel und Hartmut erfindet er den Bürger als Biedermann und Brandstifter immer wieder neu.
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2004
in der Sparte
Chanson/Lied/Musik erhält
Bodo Wartke.
Damit zeichnet die Jury einen Sänger aus, der seine Texte selbst komponiert, einen Pianisten, der seine Reime selbst dichtet. Das charmante Multitalent singt überwiegend Lieder über die Liebe, mischt das eine wie das andere auf und mit überraschender Rezeptur neu zusammen - ebenso schwarzhumorig wie pointiert.
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2004
in der Sparte
Kleinkunst erhält
Philipp Sonntag.
Damit zeichnet die Jury einen philosophischen Komiker und clownesken Schauspieler aus, der in rasantem Wechsel von Wortkaskaden und akrobatisch-pantomimischen Nummern sensibel beobachtete Miniaturen erspielt. Mit einer perfekten Dramaturgie des nicht vorhandenen roten Fadens kreiert er eine anarchisch-absurde Welt.
Den
Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2004 erhält
Danny Dziuk.
Damit zeichnet die Jury einen Songpoeten aus, der sprachlich schnoddrig, aber präzise, Worthülsen mit überraschendem Sinn füllt. Seine modernen politischen Lieder in amerikanischer und deutscher Folkrocktradition verbinden Haltung, Poesie und Ironie.
Ute Nebel
Vorsitzende der Jury
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