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Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2005
in der Sparte
Kabarett erhält
Lisa Politt.
Damit zeichnet die Jury eine Überzeugungstäterin aus, die als Solistin ebenso wie im Duo Herrchens Frauchen zusammen mit Gunter Schmidt kabarettistische Konsequenzen zieht. Ihre energievolle Präsentation gipfelt in den Songs, die sie mit einer Super-Rockröhre singt. Lisa Politt: Eine radikale Denkerin, die gnadenlos analysiert und exakt formuliert.
Den Ehrenpreis zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2005
in der Sparte
Chanson/Lied/Musik erhält
Gerhard Bronner.
Damit zeichnet die Jury eine Kabarett-Legende aus, die zu den Begründern des Wiener Nachkriegskabaretts gehört. Gerhard Bronner hat bereits in den 50er Jahren als Textautor, Komponist und Interpret wesentlich dazu beigetragen, durch seine hohe Musikalität, seine ins Ohr gehenden Chansons, den ins Schwarze treffenden Witz der Texte und durch seine ironischen Interpretationen das Kabarett in eine geschlossene Form zu bringen. Sein Einfluß auf das politische, deutschsprachige Kabarett ist einzigartig.
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2005
in der Sparte
Kleinkunst erhält
Gunkl (Günther Paal).
Damit zeichnet die Jury einen Künstler aus, der sein Publikum wortgewandt und kraft seines Wissens auf aberwitzige Reisen durch Raum und Zeit mitnimmt. Gunkls Programme sind ausgeklügelte, hochkonzentrierte Kleinkunstwerke, in denen ihm der Brückenschlag zwischen großen Naturgesetzen und kleinen Tücken des Alltags grandios gelingt.
Den
Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2005 erhält
Hagen Rether.
Damit zeichnet die Jury einen Kabarettisten aus, der, verkleidet als Barpianist, virtuos im Spiel mit Harmlosigkeiten, bitterböse Satire kredenzt. Er jongliert mit Wort und Musik, Kalauern und Überzeichnungen, um einerseits sein Publikum anzuflirten und es andererseits zum Nachdenken zu zwingen.
Ute Nebel
Vorsitzende der Jury
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