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Die Preisträger 2007
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2007
in der Sparte
Kabarett erhält

Andreas Rebers.
Damit zeichnet die Jury einen Künstler aus, der schon auf den ersten Blick durch seine enorme Wandlungsfähigkeit auffällt. Und das gute alte Akkordeon ist für ihn nicht nur musikalisches Handwerkszeug – bei ihm wird es zum Instrument der Satire selbst.
Dabei agiert er im besten Sinne populär, weil: Das Ziel seiner stark entwickelten Angriffslust sind Herr und Frau Jedermann. Sie bringt er zum Tanzen –
und ihr Welt-Bild gleich mit.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2007
in der Sparte
Chanson/Lied/Musik erhält

das Duo Christiane Weber & Timm Beckmann.
Damit zeichnet die Jury ein Traumpaar der Extraklasse aus – verbunden im Grenzen auslotenden Spiel aus Streit und Zuneigung.
Christiane Webers außergewöhnliche Textideen und die brillanten Kompositionen von Timm Beckmann sind die Grundlage für eine humorvolle, aber manchmal auch melancholische Beziehungsshow.
Dabei beeindrucken und begeistern die expressive Stimme der Sängerin und das exzellente Können des Pianisten.



Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2007
in der Sparte
Kleinkunst erhält

Kurt Krömer.
Damit zeichnet die Jury Alexander Bojcan aus, dem Publikum seit Jahren als Kurt Krömer bekannt.
Die große Kunst seiner Komik besteht darin, dass sie sich hartnäckig einer analytischen Betrachtung entzieht, man nicht wirklich entschlüsseln kann, worin das Geheimnis dieses absolut bezwingenden Humors besteht.
Kurt Krömer ist ein improvisiertes Naturereignis. Oder mit seinen Worten beschrieben: Der Mann erzählt keine Witze, er ist der Witz. Und man weiß nie, wo der Wahnsinn anfängt und die Authentizität aufhört.



Den
Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2007 erhält

Martina Schwarzmann.
Damit zeichnet die Jury eine musikalische Satirikerin aus, die mit ihrem gradlinigen Blick schräge Alltagsbegebenheiten erfasst.
Ihre Zuhörer ertappen sich dabei, sich über Menschen zu amüsieren, die ihrem beschädigten Leben entfliehen wollen.
Das ist ungeheuer lustig, tragisch ist nur, dass sich ihr – sich sicher wähnendes - Publikum oftmals selbst in den Geschichten wiederentdecken muß.
Das ist schwarzer Humor – Schwarzmann-Humor.



Ute Nebel
Vorsitzende der Jury