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Die Preisträger 2011

Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2011
in der Sparte
Kabarett erhält

Frank Lüdecke.
Damit zeichnet die Jury einen Querdenker aus, der klug und garstig zugleich Verbindungen herstellt, wo kaum einer sie zu vermuten gewagt hätte.
Ausgehend von den Verwilderungen des Profanen philosophiert er sich mit wohlkalkulierter Präzision hinauf zu den Grundsatzfragen menschlichen Zusammenlebens.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2011
in der Sparte
Chanson/Lied/Musik erhält

Rainald Grebe.
Damit zeichnet die Jury einen grandiosen Theatermann aus, der genußvoll gegen vermeintliche Regeln der Kunst verstößt. Seine Lieder und Texte konfrontieren das Publikum mit sich selbst und den eigenen Widersprüchlichkeiten. In seiner Art ist er unvergleichlich. Grebes Chaos hat auf unberechenbare Weise Methode und philosophisches Gewicht.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2011
in der Sparte
Kleinkunst erhält

Ulan & Bator.
Damit zeichnet die Jury zwei exzellente Komödianten aus, die Werbesprüche, Alltagsfloskeln und Politphrasen zu irrwitzigen Grotesken verdichten.
Mit frappierender Coolness und perfektem Timing betreiben Frank Smilgies und Sebastian Rüger großARTiges Slapstick-Theater.



Den
Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2011 erhält

Dota, die "Kleingeldprinzessin".
Damit zeichnet die Jury eine erfrischend ungekünstelte Künstlerin aus, die es mit eindringlichen Liedern versteht, atmosphärisch zu verzaubern. Solo, im Duo oder mit ihrer Band, den "Stadtpiraten". Sie nutzt die Sprache nicht nur als scharfsinnig gewitztes Werkzeug für ihre bildstarke Poesie, sondern – mit Beat und Binnenreimen – auch als treibende, rhythmische Kraft. Dota Kehr öffnet die Herzen und läßt die Texte tanzen.


Den
Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2011 erhält

Klaus Peter Schreiner.
Damit zeichnet das Land Rheinland-Pfalz einen hintersinnigen Aufklärer und kritischen Beobachter unter den Kabarett-Dichtern der Bundesrepublik aus, der von 1958 bis 2000 – unter anderem – der Hausautor und graue Eminenz der Münchner Lach- und Schießgesellschaft war. Klaus Peter Schreiners Texte gehören in ihrer Mischung aus Prophetie und Poesie seit langem zum Kanon der satirischen Literatur.



Ute Nebel
Vorsitzende der Jury