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Die Preisträger 2006
Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2006
in der Sparte
Kabarett erhält

Rolf Miller.
Damit zeichnet die Jury einen Wortkünstler aus, der den Eindruck erweckt, als könne er mit Worten nicht umgehen. Stotternd, nach Begriffen suchend und in halben Sätzen artikulierend, findet seine kunstvolle Sprech-Sinfonie dennoch ganze Wahrheiten. Im Durcheinanderwürfeln standardisierter Sätze entzerrt er sie bis zur Kenntlichkeit, aber da, wo die Worte fehlen, lauert die Pointe.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2006
in der Sparte
Chanson/Lied/Musik erhält

Orchester Bürger Kreitmeier..
Damit zeichnet die Jury kein Orchester, sondern das Duo Conny Kreitmeier und Norbert Bürger aus, ein Mix aus Genie und Wahnsinn, bei dem schräge Komik auf kolossale Töne treffen. Sie verkörpert dabei die leidenschaftliche Sexbombe, er ist mit Sicherheit der uncoolste Typ, der sich jemals eine Gitarre umgehängt hat - beide zusammen bilden eine kleinkünstlerische Naturgewalt, der sich das Publikum lustvoll ausliefern muß.


Den DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2006
in der Sparte
Kleinkunst erhält

Malediva.
Damit zeichnet die Jury Tetta Müller, Lo Malinke und den Komponisten Florian Ludewig für ihre zartbitteren Geschichten und Chansons über ihre bäuerliche Herkunft aus.
Ihr Blick zurück im milden Zorn ist niemals zynisch oder derb, sondern von fein dosierter Gemeinheit. Mit engelsgleich geschminkten Gesichtern verströmen Müller und Malinke extratrockene Eleganz mit einem Spritzer liebenswerter Zickigkeit.



Den
Förderpreis der Stadt Mainz
zum DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREIS 2006 erhält

Rainald Grebe.
Damit zeichnet die Jury einen Bühnenkünstler aus, der mit seinen Liedern und Texten jenseits aller Kategorien steht: Was als Schlager beginnt, endet als absurdes Gedicht.
Das sind dadaistische Popsongs, die mit großer Stimme falsches Pathos entlarven. Mit Mut zur Gemeinheit erzählt er Geschichten vom Rande des Abgrunds und setzt sie mit eigenem Wortwitz in Szene.




Ute Nebel
Vorsitzende der Jury